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Die Rheinprovinz
(Rheinpreußen) war eine der Provinzen, die vom
22. Juni 1822 bis zur Auflösung nach dem
Zweiten Weltkrieg den Staat Preußen bildeten
und das Rheinland zwischen Bingen und Kleve
umfasste.
Sitz des Oberpräsidenten
und der anderen staatlichen Verwaltungsbehörden
für die Rheinprovinz war Koblenz.
Der
Verwaltungssitz für den Provinzialverband
Rheinprovinz, eine Selbstverwaltungskörperschaft
für überkommunale Aufgaben mit den
Hauptorganen Landeshauptmann und
Provinziallandtag, war Düsseldorf.
Der nördliche
Teil dieser Provinz liegt heute im Land
Nordrhein-Westfalen, der südliche in
Rheinland-Pfalz und im Saarland. Kleinere Teile
gehören heute zu Hessen (ehemaliger Landkreis
Wetzlar) und zu Belgien (ehemalige Kreise Eupen
und Malmedy). Der ehemalige Regierungsbezirk
Sigmaringen, Hohenzollernsche Lande, heute
Baden-Württemberg, unterstand nur in Militärangelegenheiten
dem Oberpräsidenten der Rheinprovinz.
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