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Zeittafel/Geschichte:
- Eine
Burg
wurde 1187 erstmals als "Widenkindigstein"
urkundlich erwähnt. Mit der Anlage
dieser Burg sicherte das Haus
Battenberg seinen Einfluss im Wittgensteiner
Land an der oberen Lahn. Graf
Werner von Battenberg und
Wittgenstein übertrug die Burg um
1190 an das Erzbistum
Mainz und erhielt sie als Lehen
zurück.
- Im
Jahr 1238 folgte die Teilung des
Hauses Battenberg in eine
Battenberger und eine Wittgensteiner
Linie. Die Burg Wittgenstein und die
Stadt Laasphe fielen an Siegfried I.
von Wittgenstein (1238–1283). Mit
dem Aussterben der Grafen von
Wittgenstein im Mannesstamm fiel das
Schloss an das Haus
Sayn-Wittgenstein.
- Während
des Dreißigjährigen Kriegs wurde
das Schloss 1634 besetzt und
erheblich beschädigt, wurde jedoch
wieder instand gesetzt.
- Bis
1950 diente es als Wohnsitz der Fürsten
zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein.
- Nachdem
die Fürsten in das Schloss
Schwarzenau umgezogen waren, wurde
das Wohnheim eines Internats im
Schloss untergebracht. Während der
1960er Jahre wurde dieses in das
Gymnasium Schloss Wittgenstein
umgewandelt.
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