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Zeittafel/Geschichte:
- Das Schloss wurde im 13.
Jahrhundert als Höhenburg
angelegt. Am 30. März 1258 ging
das Schloss
auf den Grafen Siegfried I. und
den Klostervogt Adolf
I. von Grafschaft
über. Die Beendigung der
Doppelherrschaft in Berleburg
durch Widekind
von Grafschaft endete im Jahr
1332, als dieser zu Gunsten
Siegfrieds II. von Wittgenstein im
Jahr 1322 auf seine Rechte an der
Stadt verzichtete.
- Nachdem dieser
als letzter in dem Geschlecht der
Wittgensteiner Grafen starb, trat
sein Schwiegersohn Salentin von
Sayn das Erbe an. Er begründete
das Haus Sayn-Wittgenstein.
- In den Jahren 1555 bis 1557
wurde der zweigeschossige Nordflügel
des Schlosses erweitert. 1585
folgte der Bau des Torhauses. Während der Regierungszeit des
Grafen Casimir errichtete man von
1731 bis 1733 den dreigeschossigen
Mittelflügel, der 1902 nochmals
umgebaut wurde. Von 1732 bis 1739
wurde das Corps de Logis von
Schloss Berleburg nach den Plänen
von Julius
Ludwig Rothweil ausgeführt.
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Das Schloss ist heute im Besitz
der Familie
Sayn-Wittgenstein-Berleburg.
- Im Schlossmuseum werden Teile der
fürstlichen Kunstsammlung mit
Porträts der Familie
Sayn-Wittgenstein-Berleburg
sowie reichhaltige Sammlungen
von Waffen, Jagdgeräten und Uniformen des
fürstlichen Hauses gezeigt. Sehenswert sind
daneben zahlreiche Porzellane
und gravierte Gläser aus
deutschen Manufakturen des 18.
Jahrhunderts, die Stuckdecken
und eine
große Anzahl von Möbeln.
- Öffnungszeiten:
Mai bis Mitte Oktober:
täglich um 10.30 Uhr und
14.30 Uhr, und November bis April:
dienstags, donnerstags,
samstags und sonntags und
feiertags um 14.30 Uhr. Gruppenführungen
ab 20 Personen sind nach
Vereinbarung möglich.
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