Burgen und Schlösser in Nordrhein Westfalen


HOME | BURGEN | MUSEEN | RESTAURANTS | LOCATIONS | HOTELS | DJH | FREIZEIT | TERMINE | GALERIE | GESCHICHTE | EXTRAS





Burgen » Sauerland - Märkischer Kreis » Schloss Oedenthal «» Geschichte




Schloss Oedenthal
Oedenthaler Strasse
58515 Lüdenscheid / Sauerland

Eigentümer/Betreiber: Privat
Telefon: -
Telefax: -
Internet: Homepage





Zeittafel/Geschichte:
  • Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1160 als Odincdala. Seinerzeit handelte es sich um einen dem Werdener Oberhof Schöpplenberg abgabepflichtigen Besitz. Die Herren von Odendal, so die Bezeichnung zu dieser Zeit, besaßen seit dem 13./14. Jahrhundert auch Güter im benachbarten Othlinghausen.
  • Seit Mitte des 16. Jahrhunderts befand sich Oedenthal im Besitz verschiedener wechselnder Adelsgeschlechter. 1725 kam es zu einer Versteigerung. Georg Hermann von Holtzbrinck erwarb das Gut, wie auch im gleichen Jahr Haus Rhade im Volmetal. Von Holtzbrinck war General-Kron-Postmeister mit Ministerrang im wettinischen Polen und vom sächsischen Kurfürsten und polnischen König in den erblichen Adelsstand erhoben worden. Da er kinderlos blieb, setzte er seinen Neffen, den preußischen Kriegskommissar Georg Wilhelm von Lent als Haupterben ein, falls seine zweite Frau, eine Freiin von Bünau, sich erneut verehelichen sollte. Nachdem dies geschah, sie aber dennoch weiterhin Erbansprüche stellte, kam es zu einem Vergleich: Frau von Bünau erhielt die sächsischen und polnischen Güter von Holtzbrincks, von Lent die sauerländisch-märkischen. Auf Wunsch seines Onkels nahm er selbst den Namen von Holtzbrinck an. Etwa zweihundert Jahre residierten seine Nachkommen auf Oedenthal als Land- und teilweise auch Hauptwohnsitz. Zwei von ihnen erhielten 1767 durch Friedrich den Großen ein Erneuerungs- und Anerkennungsdiplom ihres "alten Adels". Heinrich Wilhelm von Holtzbrinck, preußischer Regierungspräsident und zeitweise preußischer Handelsminister, verbrachte seinen Lebensabend auf Oedenthal.
  • Seit 1931 ist es mit den zugehörigen Höfen und Ländereien in bürgerlichem Besitz. Der Vorgängerbau des jetzigen Herrenhauses soll eine Wasserburg mit einer Zugbrücke gewesen sein. Nach einem Brand um 1865 kam es zur Errichtung der bestehenden Baulichkeiten.
  • Seit etwa 800 Jahren gehört eine Wassermühle zu Gut und Schloss Oedenthal. Das historische Gebäude, ein typisch märkischer Bruchsteinputzbau befindet sich direkt unterhalb des Schlosses. Ursprünglich besaß er zwei Wasserräder. Nach einer Unterbrechung befindet sich in der Mühle wieder eine Ausflugsgaststätte mit Biergarten.



Quelle: Wikipedia / Bilder: AAM-WEB

Alle Angaben ohne Gewähr. Alle Rechte vorbehalten. © Copyright Schlossgast by AAM WEB


-Werbung-