Burgen und Schlösser in Nordrhein Westfalen


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Burgen » Sauerland - Kreis Soest » Schloss Eringerfeld «» Geschichte




Schloss Eringerfeld
Steinhauser Straße 8
59590 Geseke-Eringerfeld / Sauerland

Eigentümer/Betreiber: Schloss GmbH & Co.
Telefon: 02954 900
Telefax: 02954 90136
Internet: Homepage

Schloss Eringerfeld um 1850. Lithographie





Zeittafel/Geschichte:
  • 1280 Erste urkundliche Erwähnung. Ein Ritter Albertus de Erkerinchusen wird genannt
  • 1300 Friedrich von Hörde erwirbt Grundbesitz in Erkerinchusen (Eringerfeld). In der Folgezeit erwerben die Herren von Hörde das Holz am Kahlenberge und erweitern in der Folgezeit ihren Besitz in der Eringerfelder Feldmark.
  • 1395 Herrengeschlecht Erkerinchusen war ausgestorben und der Besitz wurde je zur Hälfte an das Stift in Lippstadt und an die Familie von der Borch in Geseke verkauft.
  • 1463 Temmo von Hörde erwirbt die Hälfte des Gutes in Eringerfeld von der Familie Ludolf von der Borch.
  • 1529 Nach der Erbteilung der vier Brüder Temme, Alhard, Jürgen und Christoph von Hörde erhält Christoph I. Eringerfeld.
  • 1615 Ankauf der zweiten, noch immer dem Stift in Lippstadt gehörenden Hälfte des Gutshofes durch Christoph III.
  • 1622 Im Dreißigjährigen Krieg wütet Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel in Eringerfeld und lässt den Gutshof in Flammen aufgehen.
  • 1660 Wird der Gutshof erneut ein Raub der Flammen. Beginn des Wiederaufbaues.
  • 1676 Baubeginn des heutigen Schlosses. Bauzeit für das Herrenhaus 4 Jahre. Die Wirtschaftsgebäude wurden bis 1685 errichtet, das Torhaus wurde 1690 fertiggestellt und die Brücke an der Nordseite zum Park hin 1699. Die Domherren Gottfried und Rhabanus Christoph von Hörde zu Hildesheim haben den Schlossbau finanziert.
  • 1781 Freiherr Franz Ludolph von Hörde verstirbt kinderlos. Nach dem Tod seiner Ehefrau 1792 fällt gemäß Erbvertrag Eringerfeld an die v. Hörde zu Schwarzenraben.
  • 1846 starb der letzte Schwarzenrabener Stammherr, Engelbert Mathias von Hörde ebenfalls kinderlos. Seine Witwe Kunigunde, geb. von Asbeck heiratete Wilhelm von der Decken aus Oldenburg. Von der Decken hatte eine Tochter, Marie-Cunigunde, welche er mit in die Ehe einbrachte.
  • 1863 Marie-Cunigunde heiratet Friedrich Clemens von Ketteler und das junge Paar nimmt auf Eringerfeld seinen Wohnsitz.
  • 1875 Beginn von Umbauarbeiten im Schloss und Renovierung der Schlosskapelle.
  • 1922 Übergibt Marie-Cunigunde den Besitz an ihren Enkel Wilderrich Friedrich von Ketteler. Bis 1945 wurde das Schloss von den Steyler Missionaren bewohnt.
  • 1946 bis 1960 wurde das Schloss den Jesuiten kostenlos zur Verfügung gestellt.
  • 1960 bis 1964 Herr Kirchner Besitzer von 3 Privatschulen in Lünen und Kamen, sucht ein großes Haus und findet es im Schloss Eringerfeld.
  • 1964 Herr und Frau Dr. Kirchner richten das marode frühbarocke Schloss wieder her und gründen das Internat Schloss Eringerfeld, welches bis 1987 bestand.
  • 1985 Das Schloss wird als Tagungshotel umgebaut und wird ab diesem Zeitpunkt als Hotelbetrieb genutzt. Das Schloss wurde in den vergangenen 2 Jahrzehnten umfangreich renoviert und restauriert. Ebenso die Schlosskapelle und der Park.

Quelle: Schloss Eringerfeld / Lithographie: Sammlung Alexander Duncker / Bilder: Werner Krokor

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