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Zeittafel/Geschichte:
- Ende des 10. Jahrhunderts wird
erstmalig der Ort Schwansbell
(Svanasbugila) erwähnt. Die
Familie von Schwansbell wird
erstmalig 1150 erwähnt.
- Familienmitglieder waren
Ministerialen und Gefolgsleute
verschiedener Landesherren (Köln, Münster,
Mark), Ämtmänner des Amtes Lünen
und Burgmänner der Stadt Lünen.
- Der letzte Schwansbeller in der männlichen
Linie starb 1713. Schwansbell
gelangte an verschiedene Familien (Merode,
Vaerst, Diepenbroick).
- Das Schloss wurde in seiner
heutigen Form in den Jahren 1872 bis
1875 von Wilhelm von
Westerholt mit zwei achteckigen
Türmen errichtet.
- 1929 erwarb
die Stadt Lünen das Schloss, das
1934 der Hitlerjugend
diente. Im Zweiten Weltkrieg diente das
Gebäude als Unterkunft der
fliegenden Besatzungen des
naheliegenden Fliegerhorstes
Dortmund. Später wurden die Gebäude
als Waisenhaus genutzt.
- Der Bauunternehmer
Herbert
Hillebrand erwarb das Schloss 1982 und ließ es
restaurieren.
- Bis zum November 2004 war das Wirtschaftsgebäude
gastronomisch genutzt. Nach einem Umbau ist Schloss
Schwansbell nun in Mietwohnungen
aufgeteilt.
- In dem seitlichen Wirtschaftsgebäude
befindet sich das Museum
der Stadt Lünen
Der
Schlosspark ist öffentlich
zugänglich und ein beliebter
Spazierweg Lünens. Er beherbergt ausgefallene Baumarten aus dem Osten
Nordamerikas und Südosteuropas, wie
den Trompetenbaum, den Christusdorn,
Robinien oder den Tulpenbaum.
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