Burgen und Schlösser in Nordrhein Westfalen


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Schloss Ahaus
Sümmermannplatz
48683 Ahaus / Münsterland

Eigentümer/Betreiber: Stadt Ahaus
Telefon: -
Telefax: -
Internet: Homepage (Stadt Ahaus)

Wasserschloss Ahaus





Zeittafel/Geschichte:
  • 1139 werden die Herren Ahaus erstmals urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit stand an dieser Stelle bereits eine Burg des Adelsgeschlechts.
  • Die zu Beginn des 11. Jahrhunderts errichtete Burg fiel von den Edelherrn von Ahaus 1406 an den Fürstbischof von Münster. Im Auftrag des Fürstbischofs Friedrich Christian von Plettenberg-Lenhausen wurde dort von 1688 bis 1695 ein Jagdschloss nach Plänen von Ambrosius von Oelde errichtet.
  • Nach den Zerstörungen im Siebenjährigen Krieg ergänzte Johann Conrad Schlaun 1765 bis 1767 in der Gartenfront einen Mittelrisalit mit großer Freitreppe.
  • Durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803 gelangte das Schloss an die Fürsten Salm-Salm und Salm-Kyrburg. Nachdem sie es 1819 zunächst gemietet hatte, erwarb die niederländische Tabakfabrikantenfamilie Oldenkott das Schloss 1829.
  • Im März 1945 wurde das Schloss durch einen Bombenangriff zerstört und brannte völlig aus. Nach dem Kriege erwarb der Kreis Ahaus die Ruine. Beim Wiederaufbau der Schlosses erhielt Eugen Senge-Platten die Aufgabe das Schloss mit Kunstwerken auszustatten.
  • Heute ist das Schloss Sitz der Technischen Akademie Ahaus. Das Torhaus- und Schulmuseum wird für Kulturveranstaltungen genutzt. Gruppen können den Fürstensaal, den Gartensaal mit Skulpturen des Bildhauers J.W. Gröninger und das Torhausmuseum nach Anmeldung besichtigen.
  • Empfehlenswert ist auch ein Besuch des Schlossparks mit seinem uralten Baumbestand.

Wasserschloss Ahaus


Quelle: Internet / Bilder: Werner Krokor

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