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Zeittafel/Geschichte:
- Die alte Burg war im Jahre
1425 durch Fürstbischof
Heinrich von Moers als Teil
der Befestigungsanlagen
errichtet worden, wurde jedoch
schon in der münsterschen
Stiftsfehde 1451 wieder zerstört.
- 1696 verkaufte Fürstbischof
Friederich Christian von
Plettenberg-Lenhausen
(1644-1706) den Burgplatz mit
allein dem noch erhaltenen
Turm an den Richter und
Rentmeister Adam Jungeblodt in
Velen.
- 1732 konnte das Gebäude
wieder aufgebaut werden,
erfuhr jedoch bis zu seiner
heutigen musealen Nutzung in
der nachfolgenden Zeit noch
manche Veränderung.
- Der
"Altertumsverein für
Ramsdorf und Umgegend"
hatte bereits kurz nach seiner
Gründung im Jahre 1899 den
Grundstock für die Errichtung
einer heimatgeschichtlichen
Sammlung gelegt, die bis 1924
zunächst in einem Raum der
Gastwirtschaft Westrick, später
im Dachgeschoss der
Knabenschule untergebracht
war. 1931 gelangte das Museum
in die ehemals fürstbischöflich-münsterische
Burg, die 1928 von der Stadt
Ramsdorf zu diesem Zweck zurückgekauft
und in den Folgejahren Instand
gesetzt worden war.
- Die Dauerausstellung des
Burgmuseums wurde 1993 unter
fachlicher Begleitung des
LWL-Museumsamtes für
Westfalen neu konzipiert. Die
Ausstellung stellt die Orts-
und Heimatgeschichte,
beginnend bei vorzeitlichen Hügel-
und Steinkammergräbern in der
Ramsdorfer Umgebung bis hin
zur Lebensweise der Bevölkerung
in der Stadt, bis in die
1930er Jahre sehr anschaulich
und abwechslungsreich dar. Weitere
Ausstellungsschwerpunkte sind
Münzen und Trachten sowie
Themen der Landwirtschaft und
des Handwerks, Jägerfunde der
Späteiszeit, Waffen der
Jungsteinzeit, Bronze und
Eisenzeitliche
Totenkultgegenstände.
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