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Zeittafel/Geschichte:
- Eingebettet
in die malerische Landschaft des Münsterlandes
liegt die Wasserburg Hülshoff. Eine
weit über 500 jährige
Familientradition gab ihr das urmünsterische
Gepräge und Aussehen. Den Besucher
erwartet eine typisch westfälische
Wasserburg, die als Oberhof
"Zum Hülshof" bereits im
11.Jahrhundert urkundlich erwähnt
wurde. 1417 kam die Burg in den
Besitz der Herren von Deckenbrock,
die sich später "von
Droste" nannten.
- Im
16. und 17. Jahrhundert wurden die
Wirtschaftgebäude, der Vorburg,
durch zwei Türme, den
"Hundeturm" (1580) und den
"Gärtnersturm" (1628) ergänzt.
Letzterer trägt ein monumentales frühbarockes
Reiterrelief, das vermutlich
Heinrich II von Droste -Hülshoff
(1597-1666) darstellt. Das
Herrenhaus liess Heinrich I von
Droste Hülshoff um 1540/1545
erbauen und hat die Form einer
geschlossenen Renaissanceanlage. Das
Haus ist im wesentlichen bis heute
erhalten. Die hohe Dreistaffelgiebel
sind schmucklos gehalten. Die zwei
Gebäudeflügel aus Ziegel und
Sandstein bilden im Winkel einen
kleinen Hof. Der Hauptflügel mit
der Treppe ist zweistöckig, der
Nebenflügel besitzt darüber hinaus
zwei weitere niedrige Geschosse. Das
innere der Herrenhauses wurde am
Ende des 18. Jahrhunderts umgebaut,
wobei auch auch die Fenster die
heutige Form erhielten.
Angeschlossen an der Burg ist eine
im späten 19. Jahrhundert in
neugotischem Stil erbaute Kapelle.
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